12.11.2026 - 14.11.2026

Tanzende Idioten

Von Thorsten Lensing mit Texten von Denis Johnson & Originalzitaten der NASA Apollo Missionen zum Mond
théâtre . Grand Théâtre
Tanzende Idioten (c) Armin Smailovic
Tanzende Idioten (c) Armin Smailovic
lieu Grand Théâtre · Arrière-scène
langue
In Deutsch
durée
environ 2h25 & entracte
surtitrage 13.11.26: In English
introduction
Einführung zum Stück von Thierry Mousset ½ Stunde vor jeder Vorstellung (DE).

mentions spécifiques

son fort

Tanzende Idioten

Von Thorsten Lensing mit Texten von Denis Johnson & Originalzitaten der NASA Apollo Missionen zum Mond

DE Goldie ist todkrank und baut ihr Haus um. Ihre Freude dabei ist ebenso ansteckend wie verstörend.  Ihr Kater Apollo genießt ihre Schwäche und macht es sich auf ihr gemütlich. Plötzlich steht Goldies frisch verliebter Vater mit seiner Freundin vor der Tür und findet sich am Sterbebett der Tochter wieder. Er glaubt sich am Anfang, sie weiß sich am Ende.

Gemeinsam mit Goldie erlebt das Publikum Szene für Szene all das, wovon der Abschied schwerfällt: Tiere, Wälder, Sauna, Tanz, Kajakfahrten, Kindheitserinnerungen. Goldies Zimmer wird zum Resonanzraum des Lebens und schließlich zum Weltraum. Tanzende Idioten erzählt von Sterben und Abschied als letztem Erfahrungsraum und von der Frage: Was bleibt? Die Figuren sind Überlebende auf dem Weg zur nächsten Katastrophe. Was sie ausmacht, ist eine aberwitzige Mischung aus Brutalität und Zärtlichkeit, Anarchie und metaphysischen Instinkten, Daseinsschmerz und Lebenslust. 

Nach Verrückt nach Trost am Grand Théâtre in der Spielzeit 22•23 ist Tanzende Idioten die zweite eigene Textarbeit des gefeierten deutschen Regisseurs Thorsten Lensing. Aus Motiven des US-Schriftstellers Denis Johnson entsteht mit dem Luxemburger Schauspieler André Jung als Goldies Vater sowie Sebastian Blomberg, Ursina Lardi und Karin Neuhäuser ein Abend von großer Intensität – grotesk, philosophisch, komisch und zutiefst berührend.

EN Goldie is dying and remodeling her house. Her joy is as infectious as it is unsettling. While her cat Apollo settles comfortably into her weakening world, her father arrives unexpectedly with his new girlfriend and the room becomes a resonance chamber of memories, fantasies and final questions. Drawing on Denis Johnson and Apollo mission transcripts, Thorsten Lensing creates a strange, tender and darkly comic meditation on farewell, survival and what may remain beyond life.

distribution

Text, Regie
Thorsten Lensing
Schauspiel
Sebastian Blomberg, Benjamin Eggers-Domsky, André Jung, Ursina Lardi, Karin Neuhäuser
Musik
Willi Kellers
Mitarbeit Regie
Benjamin Eggers-Domsky
Bühne
Gordian Blumenthal, Ramun Capaul
Kostüme
Anette Guther, Nuria Heyck
Dramaturgie
Dan Kolber, Thierry Mousset
Dramaturgische Mitarbeit, Regieassistenz
Anne Inken Bickert
Produktionsleitung
Eva-Karen Tittmann, Philip Decker
Technische Leitung
Michael Klatt
Leitung Herstellung Bühne
Martina Schulle
Produktion
Thorsten Lensing
Koproduktion
Berliner Festspielen; Wiener Festwochen; Les Théâtres de la Ville de Luxembourg; Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg; Schauspiel Stuttgart; Asphalt Festival Düsseldorf; Kurtheater Baden; Theater im Pumpenhaus Münster (gefördert durch die Kunststiftung NRW)
Mit freundlicher Unterstützung
des Hauptstadtkulturfonds Berlin & der Stadt Münster

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