26.03.2027 - 27.03.2027

Der Besuch der alten Dame

Friedrich Dürrenmatt
théâtre . cycles . Grand Théâtre
place holder 1
lieu Grand Théâtre · Grande Salle
langue
Auf Deutsch
durée
environ 2h30 (spectacle en création)
surtitrage 26.03: in English
introduction
Einführung zum Stück von Simone Beck ½ Stunde vor jeder Vorstellung (DE).

Der Besuch der alten Dame
Friedrich Dürrenmatt

Cycle Objection! Questions de justice

DE Die Milliardärin Claire Zachanassian kehrt in ihre verarmte Heimatstadt Güllen zurück und bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine Milliarde, wenn jemand ihren ehemaligen Geliebten Alfred Ill tötet, der sie einst verraten hat. Anfangs empören sich alle über das unmoralische Angebot, doch nach und nach korrumpiert das in Aussicht gestellte Geld die gesamte Stadtgemeinschaft.

Der Besuch der alten Dame zählt neben Die Physiker zu den Tragikomödien, die den Schweizer Dramatiker Friedrich Dürrenmatt berühmt machten. Mit scharfem Witz seziert er auf grotesk-absurde Weise Bestechlichkeit, Verführbarkeit, Rache und Heuchelei.

Bei der Uraufführung 1956 reagierte das Publikum irritiert und betroffen zugleich. Das Stück wurde weltweit aufgeführt, gehört zur klassischen Oberstufenlektüre und hat mit seiner Gesellschaftskritik bis heute nicht an Aktualität verloren. 

Der Deutsch-Mexikaner Leonardo Raab arbeitet als freischaffender Theaterregisseur und gilt als Spezialist für rasante Komödien. In seiner Inszenierung blickt Raab aus unserem scheinbar saturierten Heute auf diesen modernen Mythos. Diese Produktion ist die neueste Zusammenarbeit der Théâtres de la Ville mit dem Staatstheater Mainz, die eine über zehnjährige Partnerschaft verbindet. In der Spielzeit 25 · 26 brachten die beiden Theater in einer Koproduktion Nicolas Mathieus Gesellschaftsroman Connemara auf die Bühne.

EN When the immensely rich Claire Zachanassian returns to her impoverished hometown, she offers its citizens a fortune in exchange for the death of the man who once betrayed her. Outrage soon gives way to temptation. Dürrenmatt's 1956 tragicomedy remains a razor-sharp, dark-humoured study of corruption and collective complicity, exposing how moral certainty erodes under the promise of wealth.

distribution

Regie
Leonardo Raab
Bühne
Matthias Werner
Kostüme
Sandra Maria Paluch
Musik
David Bircher
Dramaturgie
Boris C. Motzki
Produktion
Staatstheater Mainz

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