10.12

Devid Striesow liest Elias Canetti

théâtre . samedis aux Théâtres . Théâtre des Capucins
(c) Edith Held
Lieu Théâtre des Capucins
Langue
In Deutsch
Durée
1h15 (pas d'entracte)

„Das schönste Standbild des Menschen wäre ein Pferd, wenn es ihn abgeworfen hätte.“  Lustvoll beschreibt Elias Canetti die Berührungspunkte zwischen Mensch und Tier. Fasziniert von der Verwandlungsfähigkeit des Menschen, rückt er auf verblüffende Weise Alltägliches und Gewohntes in ein neues Licht. Die Welt wird fremd – die Erregung der ersten Begegnung mit ihr teilt sich wieder mit, und wir entdecken neu, was es heißt, zu leben.

Die Turbulenzen eines ganzen Jahrhunderts spiegeln sich in seinem Leben und in seinem höchst vielfältigen Werk. Geboren 1905 in Rustschuk/Bulgarien war Elias Canetti ein Schriftsteller, der wie kaum einer in Europa herumgekommen ist. Auf oft skurrile Weise beschreibt er die Eigenheiten unterschiedlicher Kulturen, legt verborgene Machtprozesse frei und stellt sich den moralischen Fragen einer verwirrten und aus den Fugen geratenen Welt.

Diese Lesung mit dem Ausnahmeschauspieler Devid Striesow bietet einen verdichteten Auszug aus dem faszinierenden Lebenswerk des Literaturnobelpreisträgers. Anhand von Aphorismen, kurzen Prosatexten, sowie Canettis Autobiographie und dem philosophischen Werk Masse und Macht gestalten die beiden jungen Luxemburger Theatermacher Dan Kolber und Thierry Mousset ein Bühnenerlebnis, in dessen Zentrum die Kraft der Verwandlung steht.

Distribution

With
Devid Striesow
Einrichtung
Dan Kolber, Thierry Mousset

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