[DE] "Entweder ich bringe dich um, oder du mich, oder wir trennen uns, oder wir machen so weiter."
Lars Norén wurde 1944 in Stockholm geboren und ist einer der meistgespielten und bedeutendsten Gegenwartsdramatiker Schwedens.
Dämonen erzählt von Liebe und Hass, Trauer, Sehnsucht, Zerstörung und Erlösung - den Zimmer - und Seelenschlachten zwischen Mann und Frau, ihren Vernichtungskämpfen und Unterwerfungsritualen, bei denen die Grenze zwischen Täter und Opfer verschwimmt.
Frank kommt nach Hause und ärgert sich über die Unordnung in der Wohnung. Katarina ärgert sich ebenfalls - über Frank, man tauscht kleine Gemeinheiten aus, übt sich in der Kunst, einander nicht mehr zuzuhören. Das normale Chaos einer normalen Beziehung. In der mitgebrachten Plastiktüte trägt er jedoch keine Einkäufe nach Hause, sondern die Asche seiner toten Mutter. Morgen soll die Beerdigung sein und das junge Paar erwartet an diesem Abend noch Franks Bruder. Der verschiebt seine Ankunft und nun droht ein freier Abend in trauter Zwietracht. Um nicht miteinander alleine sein zu müssen, wird kurzfristig das Nachbarsehepaar eingeladen - damit beginnt eine Nacht ungeahnter Entgleisungen, gnadenloser Demütigungen und Provokationen.
» Norén ist ein Großmeister des Dialogs. Die Banalitäten seiner ausgeleierten Alltagswendungen sind so raffiniert verwoben ..., dass sie die unausgesprochenen Aggressionen bis in die feinsten Abschattungen verlautbaren.
FAZ
» Der schwedische Dramatiker Lars Norén (Jahrgang 1944) beschäftigt sich seit den 80er-Jahren mit dem unaufhaltsamen Untergang des ehelichen Zusammenlebens - und setzt damit eine skandinavische Tradition fort, die mit Namen wie Strindberg, Ibsen und Bergmann verknüpft ist.
Berliner Morgenpost
» Ein gespenstisches Stück über die Liebe. Oder besser: Über deren Verlust.
Süddeutsche Zeitung
REGIE Steve KarierAUSSTATTUNG Diane HeirendENSEMBLE U.A. Linda Olsansky, Martin Engler, Jules WernerPRODUKTION Théâtre des Capucins |
Dienstag 15. FEBRUAR 2011 um 20.00 Uhr (tickets)
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